Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Einrichtung eines Runden Tisches zur Hospiz- und Palliativversorgung in Brandenburg, um sektorenübergreifende Vernetzung, Fachkräftesicherung, SAPV-Aufklärung, Kinderpalliativversorgung, Ehrenamtsstärkung und Trauerbegleitung zu verbessern.
- Einrichtung eines Runden Tisches mit klar definierten Akteuren
- SAPV als Rechtsanspruch bekannt machen
- Aufbau einer SAPV für Kinder und Jugendliche
- Fachkräftesicherung und Qualifizierung
- Stärkung des Ehrenamts und Trauerbegleitung
Der Antrag stärkt systematisch alle fünf GWÖ-Werte: Menschenwürde durch würdevolles Lebensende, Solidarität durch gesellschaftliche Begleitung am Lebensende, ökologische Nachhaltigkeit indirekt über ressourcenschonende, menschenzentrierte Versorgungskultur, soziale Gerechtigkeit durch flächendeckende, bedarfsgerechte Zugänglichkeit – besonders in ländlichen Regionen – und Transparenz & Mitbestimmung durch partizipativen Runden Tisch mit Zivilgesellschaft, Kommunen und Fachverbänden. Kein Feld widerspricht; mehrere Felder erreichen +4 bis +5.
Stärkster Wert — Stärken
Konkrete, umsetzbare Maßnahmen mit klaren Zielgruppen; Starke Verankerung in den Kernwerten der Regierungsfraktionen (SPD/BSW)
Schwächster Wert — Schwächen
Keine konkrete Finanzierungsplanung oder Haushaltsvorlage; Keine Verankerung in bestehenden landesweiten Gesundheitsplänen oder Monitoring-Mechanismen
Matrix 2.0 · 25 Felder
Bewertungs-Kontext
Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag spiegelt zentrale SPD-Kernziele aus dem Wahlprogramm 2024 wider: Sicherstellung einer breiten, bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung (S. 21–23), Stärkung des Ehrenamts (S. 45), sowie Fokus auf Prävention, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit am Lebensende – insbesondere für benachteiligte Gruppen und ländliche Regionen.
Parteiprogramm 8/10
Das Hamburger Programm betont Solidarität, soziale Gerechtigkeit und den vorsorgenden Sozialstaat als Grundlage für menschenwürdiges Leben – auch am Lebensende. Der Antrag konkretisiert diese Prinzipien in der Hospiz- und Palliativversorgung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag entspricht exakt den BSW-Schwerpunkten: Gesundheitsförderung und Prävention als zentrales Handlungsfeld (S. 25), Sicherung der Pflege und Versorgung auf dem Land (S. 22–24), Anerkennung von Ehrenamt und Fachkräften sowie soziale Gerechtigkeit durch bedarfsgerechte, flächendeckende Strukturen – gerade für benachteiligte Gruppen.
Parteiprogramm 7/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 1/10
Der Antrag widerspricht zentralen AfD-Prioritäten: Er setzt auf staatlich moderierte, kooperative Strukturen, kollektive Verantwortung und soziale Infrastruktur – entgegen dem afD-Fokus auf nationale Souveränität, direkte Demokratie ohne institutionelle Vermittlung und Ablehnung von 'Gesundheitsbürokratie'. Kein Bezug zu Migration, Energie oder Sicherheit – Themen, die im AfD-Wahlprogramm dominieren.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 6/10
Der Antrag ist partiell kompatibel: CDU betont Subsidiarität, Familien- und Lebensschutz sowie christlich-demokratisches Menschenbild – alles konsistent mit Hospizarbeit. Allerdings fehlt im CDU-Wahlprogramm NRW expliziter Bezug zu Palliativversorgung, SAPV oder Runden Tischen; Schwerpunkte liegen auf Polizei, Digitalisierung und Schulen. Die Kooperation mit Zivilgesellschaft passt zum subsidiären Ansatz, aber die starke Steuerungsrolle der Landesregierung ('aufgefordert, zu initiieren') steht im Spannungsfeld zur CDU-Präferenz für dezentrale, kommunale Lösungen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 7/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Verbesserungsvorschläge
Stärkt C5 (Transparenz & Mitbestimmung) durch verbindliche Beteiligungsquote und macht Partizipation wirksam – nicht nur symbolisch.
Verbessert D1 (Menschenwürde) und D4 (soziale Gerechtigkeit) durch inklusive Zugänglichkeit – besonders für sprachlich und kulturell marginalisierte Gruppen.
Stärkt A1 (Menschenwürde bei Auslagerung) und B2 (Solidarität bei Finanzpartnern) durch materielle Wertschätzung und Rechtssicherheit – entscheidend für nachhaltiges Engagement.
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