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BB · Drs. 8/2146 · Antrag · 8. Wahlperiode · eingebracht 09.12.2025

Unternehmensnachfolgersuche stärker unterstützen

WirtschaftMittelstandLändlicher RaumBildung
Bewertung treffend?

Zusammenfassung

Die AfD-Fraktion fordert eine landesweite Strategie zur Sicherung der Unternehmensnachfolge in Brandenburg – mit Ausbau von Beratung, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit, Qualifizierung, regionaler Unterstützung und Verwaltungsvereinfachung.

Kernforderungen
  • Beratungs- und Unterstützungsangebote ausbauen
  • Finanzielle Förderung verbessern
  • Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege betreiben
  • Qualifizierung und frühzeitige Sensibilisierung fördern
  • Regionale und demografische Besonderheiten berücksichtigen
  • Verwaltungsverfahren vereinfachen und digitalisieren
5.0/10
Unterstützen mit Änderungen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Der Antrag fördert Solidarität (B2) durch Stärkung regionaler Wertschöpfung und soziale Gerechtigkeit (D4) durch Arbeitsplatzsicherung – besonders im ländlichen Raum. Er berührt Transparenz & Mitbestimmung (D5) positiv via Digitalisierung und Vereinfachung von Verfahren. Allerdings fehlt jeglicher Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit (Wert 3) und Menschenwürde (Wert 1), z.B. keine Berücksichtigung von Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion oder menschenwürdigen Übergangsbedingungen. Die ausschließliche Fokussierung auf finanzielle Förderung ohne gemeinwohlorientierte Kriterien (z.B. CO₂-Reduktion, Mitbestimmung, Fairness in der Nachfolge) schwächt die GWÖ-Treue.

Stärkster Wert — Stärken

Konkrete, umsetzbare Maßnahmen; Starke Fokussierung auf ländliche Regionen

Schwächster Wert — Schwächen

Kein Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit; Keine sozialen oder menschenrechtlichen Kriterien in Förderung

Matrix 2.0 · 25 Felder

Schwerpunkt-Felder: D4B2C5
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
B · Finanzen
+
+
C · Verwaltung
+
D · Bürger:innen
++
+
E · Gesellschaft & Natur

Bewertungs-Kontext

Wahlperiode: 8. Wahlperiode (2024-10-23 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Woidke III (SPD+BSW), vereidigt 2024-12-11
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
  • AfD: None — gültig seit 2024-09-22, 100 S.
Diese Bewertung wurde am 06.05.2026 mit qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.

Programm-Treue pro Fraktion

AfD Antragsteller:in
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag spiegelt Kernforderungen des AfD-Wahlprogramms Brandenburg 2024 wider: Förderung des Mittelstands, Abbau von Bürokratie, Stärkung der regionalen Wirtschaft, Unterstützung von Selbstständigkeit und Meisterausbildung sowie gezielte Förderung ländlicher Regionen.

„24 berufen zu stärken. Hierfür ist die Ausbildung zum Meister und alle gleichwertigen Berufsaus­ bildungen durch einen Sonderfonds kostenfrei zu ermöglichen, inklusive Gebührenfreiheit für alle erfolgreich abgelegten Meisterprüfungen und gleichwertige Fortbildungsprüfungen."
✓ verifiziert AfD Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 24 · PDF öffnen
„25 Brandenburg ist schön, lasst es uns der Welt zeigen Wir setzen uns dafür ein, die brandenburgische Tourismusinfrastruktur auszubauen. Branden­ burg ist reich an Kultur und damit attraktiv für Touristen."
✓ verifiziert AfD Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 25 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

Der Antrag entspricht dem AfD-Grundsatzprogramm 2016: Ablehnung von Subventionen wird umgangen durch Fokus auf bestehende Instrumente (ILB, KfW), Bürokratieabbau (Q10), Stärkung des Mittelstands (Q9), und Förderung ländlicher Räume (Q8). Kein Widerspruch zu Kernpositionen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Teilweise übereinstimmend mit SPD-Wahlprogramm 2024: Förderung von KMU, Regionalentwicklung (Q15), Wirtschaftsförderung (Q11), Digitalisierung (Q12). Aber fehlende Betonung sozialer Kriterien (z.B. Tariftreue, Mindestlohn) und ökologischer Transformation widerspricht SPD-Kernzielen wie Klimaneutralität bis 2040 und sozialer Gerechtigkeit.

„Wir werden die Regionalentwicklung als einen Schwerpunkt im operationellen Programm der nächsten europäischen Förderperiode verankern."
✓ verifiziert SPD Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 28 · PDF öffnen
Parteiprogramm 5/10

Teilweise kompatibel mit Hamburger Programm: Förderung von Arbeit und Wirtschaft (Q17), aber fehlende Verankerung von Solidarität, Mitbestimmung und ökologischer Verantwortung (Q18) reduziert Treue. Kein Bezug zu 'demokratischem Sozialismus' oder 'vorsorgendem Sozialstaat'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

CDU
Wahlprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

BSW Regierungsfraktion
Wahlprogramm 7/10

Übereinstimmung mit BSW-Wahlprogramm 2024: Bürokratieabbau (Q19), Förderung von Start-ups und KMU (Q19), schnelles Internet und Mobilfunk (Q20), Ausbau regionaler Förderinstrumente (Q23). Aber fehlende Verbindung zu Rentensicherung, Mindestlohn (Q21) oder Bürgerbeteiligung an Energiegewinnen (Q22) begrenzt Treue.

„Unternehmen sollen durch unbürokratische Verfahren und schnelle, verlässliche Entscheidungen der Politik unterstützt werden."
✓ verifiziert BSW Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 37 · PDF öffnen
Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Verbesserungsvorschläge

Vorschlag 1 von 3
In Zusammenarbeit mit der ILB und unter Einbindung der KfW den Zugang zu Nachfolgefinanzierungen erleichtern, insbesondere durch Öffnung des Brandenburg-Kredits Mezzanine II und des Mikrokredits Brandenburg für Nachfolger und Übernehmer bestehender Unternehmen – unter gemeinwohlökonomischen Kriterien wie CO₂-Reduktion, Mitbestimmung, Tariftreue und Geschlechtergleichstellung ; insbesondere durch zinsgünstige Darlehen, Bürgschaften und Tilgungszuschüsse für Übernehmer.

Verknüpft finanzielle Förderung mit GWÖ-Werten Soziale Gerechtigkeit (D4) und Ökologische Nachhaltigkeit (E3)

Vorschlag 2 von 3
Eine Informationskampagne zur Unternehmensnachfolge initiieren, die Nachfolge als attraktive Karriereoption darstellt – mit Fokus auf vielfältige Profile (Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderung) und nachhaltige Geschäftsmodelle (z. B. „Chef werden statt suchen“) und über Landesgrenzen hinausgeht.

Stärkt Menschenwürde (D1) und Solidarität (D2) durch inklusive Darstellung und Chancengleichheit

Vorschlag 3 von 3
Regionale Nachfolgelotsen finanzieren und einsetzen, die speziell in strukturschwachen oder ländlichen Regionen aktiv zur Nachfolgevermittlung beitragen – unter Einbeziehung von Gewerkschaften, Frauen- und Jugendorganisationen sowie Umweltverbänden .

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5) und Solidarität (D2) durch partizipative Strukturen

Abstimmungsergebnis

Mehrheit gegen GWÖ-Empfehlung — Empfohlen: Unterstützen mit Änderungen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt BB8-27 ↗
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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Bewertungs-Historie

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Kommentare

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